Joghurtkulturen


Ursula Sabisch, Rübenkoppel 1, 23564 Lübeck, Deutschland

An den WDR
z. H. Herrn Kachelmann
und Kollegen

50600 Köln

 

Freitag, 27. Februar 2004

 

Hochwasserkatastrophen und Joghurtkulturen

 

Sehr geehrter Herr Kachelmann, sehr geehrte Herrschaften der Meteorologie!

Wie durch die Werbung einer Joghurtkultur vorgezeigt, vermarkten Sie, Herr Kachelmann, Ihren Status als ein Meteorologe.

Vermutlich sind Sie als Schweizer ein Katholik und hatten genau aus diesem Grunde scheinbar niemals die Gelegenheit und Möglichkeit erhalten, sich ernsthaft über das Leben Gedanken zu machen.

Aus diesem gebotenen Status kassieren Sie nun durch Ihre Popularität ein schönes Taschengeld durch jene benannte Werbung ab.
Sie, Herr Kachelmann, müssen über einen ganz erbärmlichen Kollegenkreis in der TV-Branche verfügen, ansonsten hätten Sie Ihren Berufsstand nicht mehr so billig vorgeführt.

Sie und Ihresgleichen als Meteorologen werden mit einer ziemlichen Sicherheit unter defekten Zäpfchen in der Netzhaut oder unter Störungen vermutlich in der Hirnanhangsdrüse leiden, die wohl mit dem Gedächtnis in einen Zusammenhang gebracht werden kann, da das Farbgedächtnis bezüglich des einfallenden Tageslichtes, welches sich seit ungefähr sechs Jahren empfindlich veränderte, nicht von Ihnen und anderen wahrgenommen werden kann.

Da ich keine Medizinerin bin, kann ich mir solch ein Verhalten nicht anders erklären.
Lesen Sie bitte das folgende Schreiben durch, welches Ihren Status gut beschreibt.
Anschließend lesen Sie bitte das beigefügte Schreiben, das an die Geophysiker gerichtet ist, jedoch auch unbedingt Ihren Berufsstand einschließt.

Eine Panikmache ist nicht von Nöten, jedoch eine Veralberung des Lebenskreislaufes ist Ihnen und Ihresgleichen nicht mehr länger gestattet!

Auch hat kaum jemand bemerkt, dass sämtliche Drüsen eines Menschen angegriffen werden, was durchaus in Ihr vorgeführtes Stimmungsbarometer hineinpasst.

Die Menschheit ist bereits seit Jahren dabei, regelrecht zu verblöden, auch durch solch einen Berufsstand, den auch gerade Sie vertreten!

Und wenn Sie schon für den Wetterbericht zuständig sind, Herr Kachelmann, dann teilen Sie bitte Ihren TV-Kollegen mit, dass gerade meine Person besonders große Angst davor hat, durch den vorgeführten Lübecker TV-Nachwuchs der Schauspielkunst noch ganz zu verblöden, da dieser erkrankte Schummelverein längst hätte etwas unternehmen können.

Sie werden nun für Ihren Unsinn hiermit deutlich ermahnt, Herr Kachelmann und werden einsehen müssen, dass meine Person dieses Schreiben auch an Ihren Kollegenkreis senden muss, da man von fünf Meteorologen oder Meteorologinnen höchstens einen ernst nehmen kann, wenn überhaupt.

Tragen Sie bitte dafür Sorge, dass der Unsinn mit der Verharmlosung sämtlicher Anzeichen und Vorzeichen eines bevorstehen Endes für einen möglichen Neuanfang unterbunden werden.

Vielleicht sollte ich mich bei Ihrem Wetterdienst bewerben, denn eine gewisse Begabung können Sie und andere mir sicherlich nicht ganz absprechen, denn:

„Ach schon wieder eine Hochwasserkatastrophe, ha ha, da sammeln wir alle wieder für einen guten Zweck und legen unsere Schwimmflügel an, denn wir haben doch genügend Energie und zwar durch Actimell-Abwehrstoffe, oder etwa nicht?"

i. A.
Kaiserin

Siehe Anlage

Soziale Schulden begleichen und Verantwortung übernehmen

Tragen Sie als Meteorologe bitte in Zukunft dafür Sorge, dass auch der alte und erfahrene Mensch nicht durch Ihre Verharmlosungen und Vergleiche mit den Katastrophen der Vergangenheit abstumpft und zwangsweise verdummen muss, weil sich das Wetter und der Kreislauf des Wetters zunehmend ändern und deutliche prophetische Zeichen für ein kommendes Ende bevorstehen, wodurch ein alter Mensch und seine Weisheiten durch Ihren öffentlich gelieferten Unsinn gering geschätzt werden, da Sie die klaren Fakten verharmlosen oder verdrehen!! 

Februar 2018